Spam und Antispam

Spam ist in aller Munde. Und im Rechner. Nicht das unappetitliche Zeugs aus der Dose, sondern Mails, die man unaufgefordert erhalten hat. (*)

Wer kennt sie nicht, die Vergrösserer für diverse Körperteile, die Medikamente für den Tagelangen Genuss, und nicht zu vergessen, die reichen Banken in Nigeria, denen die Kunden unter der Hand wegsterben, und die armen Russinnen, die sich zu schnell verlieben.

Nun ist natürlich die Frage, was tun…
Was hier beschrieben wird, kann man sich im Grunde überall zusammensuchen – oder man kommt auch durch eigenes Ãœberlegen darauf. Darum soll das hier mal einfach als Zusammenfassung gesehen werden – nicht mehr, nicht weniger. Wer weitergehende Infos sucht – oder grad‘ unter einer Spamattacke leidet – dem sei hiermit Forum und Wiki von Antispam.de ans Herz gelegt.

Rechts solltet Ihr (noch nicht, aber bald) ein paar Unterseiten zu dieser sehen. Zunächst aber ein paar allgemeine Dinge.

Regel 1
Eine Adresse, die in Gebrauch ist, wird früher oder später auch Spam erhalten.

Das resultiert daraus, dass eine allgemeine Gebrauchsadresse auch irgendwo zu finden sein wird – es sei denn, der Personenkreis, dem sie bekannt ist, bleibt klein und privat. Ansonsten kann man davon ausgehen, dass die Adresse irgendwann einmal in die falschen Hände gelangt, aus unterschiedlichsten Gründen.

Regel 2
Niemals auf eine Spammail antworten.

Hiermit verifiziert man lediglich die Adresse – um so wertvoller ist sie noch für den Spammer, denn nun kann er sie teuer weiterverkaufen! Wie und wo man sich beschweren kann bzw. sollte, hängt davon ab, von wo und wie der Spam zustande kam.

Regel 3
Möglichst oft Wegwerfadressen verwenden.

Gerade, wenn eine weitere Kommunikation weder notwendig noch gewünscht ist. Solche Adressen leiten eine gewisse Anzahl oder für eine bestimmte Zeit Mails an die eigene Mailadresse weiter. Sind solche Adressen „verbrannt“ – wen interessierts? 😉

Regel 4
Virenscanner und Spamfilter auf Stand halten.

Das sollte ohnehin jeder täglich prüfen, aber ich erwähne es trotzdem. Sonst wird nachher noch der eigene Rechner zur Spamschleuder (und der einem wird seitens des Providers der Saft abgedreht). Und ein Spamfilter hilft, das, was dennoch im Postfach aufschlägt auszusortieren.

Regel 5
Finger weg von dubiosen Gewinnspielen und Co.

Das gilt schon im realen Leben. Wer angelockt von einem neuen Auto seine Adresse auf einer Karte dort durch das Fenster schiebt, der erhält mit Sicherheit etwas. Nur kein Auto…
Genauso verhält es sich mit Mailadressen. Auch hier eignen sich ggf. Wegwerfadressen sehr gut; oder man richtet ggf. extra eine Adresse für genau dieses Gewinnspiel ein (sofern man die Möglichkeit hat). Diese kann a) nach gewisser Zeit gelöscht werden und b) kennt man ggf. hinterher das schwarze Schaf, das Adresshandel betreibt…

Oder, um es mal ganz allgemein auszudrücken, ein wenig gesunder Menschenverstand sollte ausreichen. Paranoia ist unnötig, ein gesundes Misstrauen aber durchaus von Vorteil…

(*) Es gibt noch andere Arten von Spam, via Brief, via Fax, Telefon, wasimmer man sich vorstellen mag. Wirklich interessant ist dies, wenn es deutsche Firmen betrifft (OK, für Deutsche halt). Auch hier sei einem Antispam.de nahegelegt…

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