Posts Tagged “Meerschweinchen”

Natürlich, ich weiss… ich blogge eh nicht oft. Nur meistens gibt’s dafür auch einen Grund.

Sagen wir mal, die 2. Hälfte ‘09 war ziemlich besch…eiden. Zwar hab’ ich’s nun kürzer zur Arbeit, ok. Aber wen interessiert’s, wenn Schatz im Krankenhaus liegt. Bzw., lag. Sie ist ja wieder draussen, den Göttern sei Dank. Hat sich also gelohnt, dass ich die beiden Eicheln als Geiseln genommen habe ;)

Dafür hatte ich dann auch reichlich keine Zeit, mich um die Meersäue zu kümmern. Goldbeere ist ohne Vorankündigung tot umgefallen, das war schon derb genug. Und dann muss Conner es geschafft haben, sich einen unteren Scheidezahn komplett zu entfernen – nicht nur abzubrechen, das dürfte dann schon nachgewachsen sein, der ganze Zahn ist weg. Und wenn man quasi nie zu Hause ist und nur dazu kommt, eben was Heu und Wasser nachzufüllen, dann bekommt man davon nichts mit.
Fazit: Connor am Rand, wir sind immer noch am päppeln – obwohl er wenigstens sehr deutliches Interesse am Fressen zeigt.

Tja, und letztlich: Kurzer Weg zur Arbeit heisst nicht, dass weniger zu tun wäre… also alles in allem ein &%(§/% letztes halbes Jahr. Ich hoffe, das war’s dann auch mit /%()§)%!!! ;)

Wie auch immer… als nächstes steht nun erstmal der Besuch der Cebit an – dann schauen wir mal weiter ;)

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Für zwei Wochen dürfen die Zwei hier bei uns Urlaub machen:

Zwei Gäste

Zwei Gäste

Man ist noch angemessen entsetzt über so viel Platz. Vielleicht aber auch nur, weil man kurzerhand gegrabscht und nach draussen gesetzt wurde ;) . Da bewahrt Meersau sich erstmal ein wenig… Zurückhaltung.

Wf ifn daff hier?

Wf ifn daff hier?

Wow. Futter, in dem man sich verstecken kann!
Nunja – für Meeries ist eben alles Futter, was sich annagen lässt. So auch Korkröhren.

Da guckt doch wer?

Da guckt doch wer?

Iiiiich…. bin gar nicht da. Du siehst mich gar nicht. Neinein. Üüüüberhaupt gar nicht.

Nun, letztlich haben sich die Beiden sehr schnell an den Platz gewöhnt. SEHR schnell. Nach 5 Minuten begann man, das Gehege zu erkunden (erwähnte ich schonmal, WIE lang Meeries werden können? :D ), und nach 15 Minuten drehte man bereits ein paar Runden zum warmwerden. Anschliessend ging es mit dem Popcornen weiter – dem weissen Herrn muss es tierisch gefallen haben, so wie der durchs Gehege ist. Hopshopshops…HOPShoppelhops usw. – der bekam gar nicht genug. Rein in die Kiste, mit einem Satz wieder raus, und gleich noch ein paar Runden…
Das Mädel ein wenig zurückhaltender – und doch irgendwie auch mutiger. Da von der Kiste die Frontseite entfernt wurde, stand einem Hopser aus dem 1. OG auch nix mehr im Wege. Gut, SO hoch war’s nicht. Aber trotzdem ;)
Ansonsten wusste man gar nicht, was man tun sollte: Soll ich Heu… oder lieber rennen… oder doch Gurke? Oder rennen? Vielleicht auch hopsen… aber das Heu…

Kurzum, eine Freude, bei dieser Randale zuzuschauen. Von der anfänglichen Scheu in der Kiste (also dem geschlossenen Gehege) keine Spur mehr. Man muss ja auch erstmal jeden Finger untersuchen, der ins Gehege gehalten wird. Könnte ja fressbar sein… :D

Na, da hoffe ich doch mal, dass die Beiden auch wieder nach Hause wollen, Pia! ;)

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So oder so ähnlich. Zwar bereits ein paar Tage her, aber dennoch…

Brazilia im Freilauf – und nur auf drei Beinen? Das vordere rechte Beinchen – die weisse Pfote – hat sie gar nicht belastet, sondern an den Körper gezogen. Ein Meerschweinchen, das auf drei Beinchen hoppelt, ist ein jämmerlicher Anblick. Vor allem, wenn man weiss, dass Meerschweinchen im Normalfalle Verletzungen oder Schmerzen nie zeigen – in der Natur ist ein krankes Meerschwein ein totes Meerschwein. Aber: Brazilia hoppelte herum und fraß auch ordentlich. So weit, so beruhigend.

Zu sehen und zu tasten war nichts – kein Splitter, keine größere Schwellung… nichts. Also am nächsten Tag ab zur Tierärztin. Brazilia in die Box gepackt (samt Heu und Paprika als Wegzehrung…) und ab dafür. Solange die Box geschlossen war hörte man dann auch nur das “Schrompfschrompfschropmf” des Paprikamassakers.
Im Warteraum hab’ ich dann den Deckel der Box aufgemacht. Natürlich hat man sofort Deckung unter/in dem Heu gesucht. Aber aufgrund der Tatsache, dass man seine Deckung nicht auffressen sollte, blieb ihr da nur ein schmaler Streifen Heu über die Augen. Merschweintypisch. Ich seh’ Dich nicht, Du siehst mich nicht. Ja nee, klar. Ich sag nur, dicker Hintern… *hust*

Die Untersuchung hat dann auch nichts weiter ergeben – keine Ursache feststellbar. Unsere beiderseitige Vermutung: Beim rumrennen irgendwo hängengeblieben und gezerrt. Folglich gab’s noch Medizin zum einnehmen in einer kleinen Spritze (immer 0.1 ml/Tag), und Brazilia durfte endlich wieder zurück zu den anderen in den Freilauf.

Faszinierend fand ich, dass das Medikament recht gut schmecken muss… nach dem zweiten mal hat sie schon danach verlangt, und es brav aus der Spritze geschleckt… ohne einfangen, festhalten oder sonstigen Tricks. Echt erstaunlich. Vor allem am Tag nach der letzten Medikation… “Ja…wie…wo bleiben meine Medikamente? Aber… Du kannst doch jetzt nicht aufhören!?” *empört guck*

Mittlerweile ist das Beinchen nur noch Geschichte, und Brazilia hopst und hoppelt wie eh und je durch die Gegend. Immerhin, nach über 3 Jahren das erste mal, dass eines unserer Meeries eine Tierärztin gesehen hat. Hoffentlich kommen die nicht auf blöde Gedanken… nach dem Motto, da gibt’s lecker Medikamente… ;)

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