Archiv für die Kategorie: “Heidentum”

Was ich eben hierzu so zu sagen habe ;)

Ich weiss, ich weiss. Jeder soll nach seiner Fasson glücklich werden. Allerdings muss ich sagen, dass ich so manche Dinge durch die Bank abartig finde. Man lese folgenden Artikel des Beobachters – eine Schweizer Seite -, der so passend betitelt ist mit “Schnüffler im Auftrag des Herrn”.

Zitat:

«Steht die Ungültigkeit der Ehe fest aufgrund mangelnden Ehekonsenses wegen innerer Unfreiheit des Ehemannes und psychischer Unreife der Ehepartner zur Zeit der Trauung?», wurde Heeb gefragt. «Oder wegen Vortäuschung des Ja-Wortes der Ehefrau aus ehefremden Motiven? Wegen Ausschlusses der ehelichen Treue?»

Aha, soso… liest sich, als könne ein Mann NIEMALS schuld sein an Scheidung. Oh, verzeihung… daran, dass man niemals geheiratet hat.
Ihr Götter, was bin ich doch froh, Heide zu sein – und auch vorher nicht katholisch, wie ich anmerken möchte. In dem Zusammenhang sei auf den kleinen Rahmen am Ende des Berichtes hingewiesen: «Schon Luther sagte: “Die Ehe ist ein weltlich Ding.”»

In diesem Sinne… ;)

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Nunja, besser spät als nie, nicht wahr? Zumal es da Bilder gibt, die ich niemand vorenthalten will…

Ich habe doch glatt vergessen, von unserem Miniurlaub zu berichten! Nun, wir waren in Paterzell in Bayern – im größten zusammenhängenden Eibenwaldbestand Deutschlands. Wald… Eiben.. das passt zu mir ;)

Den Landgasthof Eibenwald kann ich nur empfehlen. Ist aber nichts zum abnehmen… dafür ist das Essen zu gut ;)

Immerhin war eines ganz deutlich – Eiben brauchen lange, bis sie entschieden haben, ob sie jemand mögen oder nicht. Ich denke, gegen Ende des Urlaubes waren wir schon kurz vor Freundschaft. Und das bei Bäumen, die derart langsam wachsen… selbst recht dünne Exemplare sind bereits 200 Jahre alt, und die Größte dort… ARGH – ein Raub der Flammen. Seid Euch gewiss, auch Euch erwische ich nochmal! Und dann gibts aber dermaßen einen hinter die Löffel!!!

Nunja. Eiben haben zudem den Ruf, unheimlich zu sein. Das kann ich nun nicht wirklich behaupten – etwas skurril, das mag sein. Aber unheimlich… doch urteilt selbst – hier ein paar Bilder:

Eibe mit Fingern… Eiben sind ab einem gewissen Alter hohl – wie man hier sieht.
Das sind nicht mehrere Bäume, das ist nur einer…

Hohle Eibe Eine Eibe innen, von unten nach oben fotografiert. Nunja… so, wie ich Spinnen mag… na gut, unheimlich ;)

Eine Eibe von innen Hier noch viel deutlicher zu sehen – so sieht eine Eibe innen aus. Extrem harte Schale (das machte sie als Bogen- und Armbrustholz so beliebt), innen luftig-leicht ;)

Oh, und wo wir gerade über den Wald dort reden: weiter oben im Wald – ein ganzes Stück weiter oben – haben wir die Quelle für Bärlauch entdeckt. Man schaue sich folgendes Bild an: Alles grüne – abgesehen von den Baumwipfeln – ist Bärlauch (mmmh – lecker Duft inklusive! Mjammjam!)!

Bärlauch en Masse

Na, vielleicht ist das der Grund für den Humor, der sich hier auch im Wald fand (auf einem “Totenbrett”?). Ich hoffe, man kann es einigermaßen lesen :D Bretter mit Humor
Je nun, weiters erwähnenswert wäre da natürlich noch die Tassilolinde, beim Kloster Wessobrunn. Einfach gigantisch – dieser Baum hat mit Sicherheit viel zu erzählen. Dafür reichte die Zeit, die wir hatten, bei weitem nicht. Aber Eindruck macht so ein mächtiger Baum nun einmal von Natur aus…

Die Tassilolinde Die Linde “von aussen” – schon allein das weckt den Wunsch, sie würde hier in der Nähe stehen. Einige Eichen aussen rum, und ich wüsste, wo ich meine Rituale zu machen hätte…

Die Tassilolinde von innen…innen nämlich. Hier der Blick aus dem inneren nach oben. Platz satt. Ich sagte ja, ein mächtiger Baum!
*seufz* – vielleicht finde ich ja noch etwas ähnlich imposantes hier in der Gegend…
Wo wir gerade von imposant sprechen, da hab’ ich noch was… ich bin da ja glatt zum Frühaufsteher mutiert und durfte bei der Gelegenheit ein paar beeindruckende Sonnenaufgänge erleben. Allein, über den Nebeln stehend, die Sonne über den Horizont steigen sehen… *nochmal seufz* – seht selbst! Ich fürchte nur,ein Bild allein vermag die Stimmung nicht wirklich wiederzugeben.

Sonnenaufgang über dem Eibenwald

Und als sei das noch nicht genug, habe ich bei meinen frühen Spaziergängen auch noch folgendes Bild aufnehmen dürfen – mir ist bei dem Anblick der Unterkiefer heruntergeklappt. Ich schwöre, das Loch ist ohne die Sonne an der Stelle ohne weiteres nicht zu sehen. Und dieses Bild ist in keinster Weise bearbeitet – das sieht alles wirklich so aus. Leider weiss ich nicht,was das für ein Baum ist. Aber eines ist sicher – ein Baum mit einem leuchtenden Herzen…

Auch Bäume haben Herzen

Tja, natürlich habe ich noch mehr Fotos. Aber ich denke, diese Auswahl hier gibt das Ganze einigermaßen gut wieder. Ein Kurzurlaub wie er besser kaum sein kann… Entspannung, Neues entdecken, und ein wenig (? ;) ) Spiritualität. Hach ja..

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Warum wäre mir ein “Gottheit” lieber?

Bei Cpt. Salek hab’ ich den Beitrag entdeckt, der mich dann doch stutzig machte. Wie kommt jemand auf die Idee, nur eine Seite einer Sache wäre etwas Gutes?

Radical Goddess Thealogy, so heisst der Blog. Und will “Gott den Vater” durch “Gott die Mutter” ersetzen. Zitat: “by gently replacing God the Father with God the Mother by the year 2025.”

*Hust*

Habe ich was verpasst? Nun, früher (womit ich meine, vor dem ganzen Monotheismus-Kram… neumodisches Zeug!) hatten die Frauen – als Vertreterinnen der Göttin, oder eines weiblichen Prinzips – durchaus Macht (ganz offiziell und unbestritten), die Männer ebenso. Unterschiede sind nur natürlich, ich hab’ noch nie z.B. von einem Mann gehört, der erfolgreich schwanger gewesen wäre…
Und diese Unterschiede waren es, die das grundsätzliche Leben bestimmten. Mit einem Kind auf dem Rücken wird die Jagd schwierig…

Andererseits kann man sich vielleicht ein Beispiel an den Ureinwohnern Amerikas nehmen. Nichts ungewöhnliches, dass ein Mann dort als Frau lebte (und wohl auch umgekehrt), und es wurde voll akzeptiert. Mit allen Rechten und Pflichten. Und ggf. sogar auf Zeit, so dass man sich auch wieder umentscheiden konnte.

Heutzutage wird meiner Meinung nach viel verwechselt: Natürlich sind Frauen – immer noch(!) – benachteiligt im Beruf, vor allem was die Bezahlung angeht, sieht man mal von Behörden ab. Das aber hat – für mich zumindest – nichts mit dem spirituellen Bereich zu tun. Auch ich mag jeglichen Monotheismus nicht. Weder “männlichen” noch “weiblichen”. (Ihr Götter, das klingt sogar irgendwie lächerlich, oder?)
Gleichberechtigung – ganz insgesamt – heisst für mich z.B. gleiches Geld für gleiche Arbeit, jeder hat einen Teil in sich, der “anders” ist. Je nachdem entweder männlich oder weiblich.
Ebenso wie jeder etwas Gutes und etwas Böses in sich trägt – ein und dieselbe Münze, nur die jeweils andere Seite. Weisse und Schwarze Magie – im Grunde kein wirklich großer Unterschied, von den Auswirkungen abgesehen. Alles ein Teil des anderen.

Immerhin stehen auf meinem Altar nicht ohne Grund sowohl Gott als auch Göttin.

Ohne Anerkennung des jeweils anderen wird es immer zu Streit kommen – und ich fürchte, die Göttinnen und Götter macht man sich mit einer einseitigen Sichtweise auch nicht wirklich zu Freunden…
Ich bleibe dabei: gleiche Rechte für alle – und trotzdem die Unterschiede akzeptieren. Auf der einen wie auf der anderen Seite. Denn ohne – geht es nicht.

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Eigentlich weiss ich gar nicht warum… aber ich wollte es mir nicht nehmen lassen, auch einmal eine Aktion zu starten. Ob und was ggf. daraus mal wird steht in den Sternen…

Da es zu dem hübschen Button passt – und weil mir kein besserer Name einfiel – nenne ich die Aktion einfach

100% Heidnisch

Wie gesagt… mal sehen, was daraus wird ;)

Kommentare dazu bitte dann hier..

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Hat angeblich was mit den Maya zu tun. Nunja, man kann ja mal schauen – das hier kam bei mir raus:

Glyph19 - Blue Lunar Storm
Blue Lunar Storm
I Polarize in order to Catalyse
Stabilizing Energy
I seal the Matrix of Self-generation
With the Lunar tone of Challenge
I am guided by the power of Magic

Wie auch immer… Lustig ist es doch immer wieder ;)

Hier könnt Ihr selber mal nachschauen:

http://www.tortuga.com/eng/decode/index.php

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Eigentlich ist es zum kotzen erbrechen. Duch Zufall stiess ich auf das Blog von Cpt. Salek, und las dort den Artikel über Heiden und Nazis, bzw. eben, dass dem nicht so ist.

Das muss man sich mal antun! Die “brandenburgische landeszentrale für politische bildung” (Ja, alles klein geschrieben) hat da einen {ironie} netten {/ironie} kleinen Artikel, bzw. eine Warnung im Angebot. Es mag ja sein, dass sich (Neo)Nazis des öfteren mit Runen schmücken. Oder dass sie sich abstrus der alten Religionen bedienen, wenn es ihnen gerade in den Plan passt. Oder einfach “weil man’s so macht”. Man denke an das Hakenkreuz – heute wohl leider bekannter als das Symbol des Nationalsozialismus, eigentlich aber ein Glückverheissendes Zeichen. Nicht nur in den alten Religionen, selbst heute noch in Indien (u.a.). Nun gut, als erstgenanntes ist einzusehen, dass es hierzulande verboten ist.

Aber irgendwie unterstellt der Artikel doch, dass alle Heiden Nazis sind? Oder dumf-abgestumpft? Irgendwie schwillt mir da der Kamm. Im Normalfall halte ich mich mit so etwas ja zurück, aber von einer staatlichen Stelle hätte ich durchweg Objektivität erwartet, oder zumindest doch einen deutlichen Hinweis darauf, dass es wohl weitaus mehr “normale” Heiden gibt, als solche, um die es in dem Artikel eigentlich geht (gehen sollte). Manmanman…

Ach ja, noch ein wenig mehr generelles gibt’s dann noch bei MM… ich kann mir nicht helfen, aber größtenteils mag ich seine Schreibe. Nichts desto trotz gilt wie immer: Alles die Meinung der jeweiligen Autoren, und nicht meine…

Nunja – ich hoffe jedenfalls, dass so etwas nicht als Standard gesehen wird… und dass man in Deutschland endlich mal mit schwarz-weiss aufhört. Obwohl, das würde ja bedeuten, nachdenken zu müssen… *seufz*

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Nachdem ich es ja schon versäumt habe, über die Sommersonnenwende zu berichten – wundervoll, vor allem, wenn Abends die Glüchwürmchen den Wald durchziehen. Und zwar Massen davon – und man konnte sie einfach so dazu bringen, sich auf die Hand zu setzen… *seufz*

Schade, dass man so eine Stimmung nicht mit dem Fotoapparat einfangen kann. Mein Schatz hat dazu hier noch was geschrieben.

Zurück zum eigentlichen Thema. Man sollte es ja nicht für Möglich halten, aber man sehe und staune, was im Bergischen so wächst. Als erstes wäre da eine Zitrone – gereift auf dem Balkon in bergischer Sonne:

Bergische Zitrone Durchaus lecker. Jeder von uns hat eine Hälfte genommen und dann lecker Zitronensprudel draus gemacht… ;)

Dann habe ich von meinem Opa die ersten Zucchini bekommen, die Samen hatte ich ihm für den Anbau überlassen. Was soll ich sagen… offensichtlich herrscht hier genau das richtige Wetter. Ich wusste bisher nicht mal, dass Zucchini SO groß werden können:

Bergische Zucchini Von 336 Gramm (hinten links), also “Normalgröße, bis zu 2136 Gramm, vorne rechts. HOSSA!

Da sag’ nochmal einer, hier würd’ nichts wachsen ;)

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Endlich komme ich dazu, das hier mal einzustellen. Schon ein paar Tage her, da waren mein Schatz und ich in Hofheim. Und was soll ich sagen, dort gibt’s einen Turm, der bis in’s 18. Jahrhundert als Gefängnis diente. Unter anderem für “Hexen” (und dergleichen).

Diesmal jedoch geht das Ganze nicht unter einem christlichen Deckmäntelchen des Schweigens unter… man sehe sich dies hier an:

Gedenktafel

Ich hätte ja nie gedacht, sowas mal zu sehen. Ich wünschte nur, das würde es öfters geben. Die unterste Zeile liest sich übrigens: “Gestiftet von einer Hofheimer Bürgerin”.

Falls jemand die Stifterin kennt… so richte er Ihr meinen Dank aus! :)

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…für diejenigen, die das Schulalter hinter sich gelassen haben ;)

-> StayFriends ist ein Suchservice (wo man sich auch eintragen kann), um mit Klassenkameraden von damals in Kontakt zu treten/zu bleiben/etc.

Wer also möchte… nur zu! :)

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Diesen Beitrag zu schreiben hat einige Zeit gedauert.

Warum?

Ganz einfach… es könnte sein, dass der ein oder andere sich vor den Kopf gestossen fühlt. Aber bevor ich etwas anderes schreibe, sollte ich wohl erstmal das hier klarstellen.

Erstens. Mein Blog.
Hier ist es, wie bei meinen Ritualen, meinem Schrein, meinem Tempel (wenn ich bzw. wir denn je einen haben, wovon ich ausgehe). Wem etwas hier geschriebenes nicht gefällt, der muss damit leben. Reden kann man immer, aber meine Meinung ist meine Meinung – das gestehe ich auch anderen zu. Aber, wie oben: mein Blog. Was bedeutet, hier zählt meine Meinung. Sie muss nicht richtig sein, nicht für jeden. Mir genügt es, wenn sie es für mich ist.

Zweitens. Meine Meinung.
Steht ja oben schon. Dies bedeutet nichts weiter, als dass das, was hier steht, schlicht für mich gilt. Es muss nicht für andere gelten. Es ist also vollkommen sinnlos, mir mitzuteilen, dass man das und das Fest eine Stunde früher oder 2 Tage später feiert, oder ob man den Tee anders herum umrührt. Nicht lachen, sowas gibt es… wie dem auch sei, ich lasse Euch Eure Feste und Rituale, also erwarte ich das auch von Euch.

Drittens. Die sogenannten “etablierten Religionen”.
Lasst es. Versucht nicht, mich bekehren zu wollen, das wird nämlich nicht funktionieren. Ob Ihr für mich betet ist mir relativ gleich – es wird nichts nutzen, aber schaden kann es zumindest auch nicht…

So, nachdem dies nun geklärt ist, zum eigentlichen Thema.
Also eigentlich zum allgemeinen, wenn man es genau nimmt. Nämlich, wie sich mir das Heidentum darstellt.

Den Rest des Eintrages lesen »

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