Eine unmögliche Combo.

Ich meine, OK. Ich habe im Bergischen fahren gelernt. Also relativ Schneeintensiv, und gewohnt in einer Straße, bei der man froh war, wenn sie bis zum Abend mal geräumt war. Aber das ging vielen so, und damals wie heute gesteht man Städtern hier ein gewisses Angstpotential zu.

Aber was heute morgen los war – gute Güte, wo und wie lernen die Leute denn heutzutage Autofahren!? Ich meine, ich lebe noch immer in einem relativ häufig von Schneefall betroffenen Gebiet. Ebenso wie “jene Anderen”. Die es eigentlich gewohnt sein sollten, im Schnee zu fahren.

Aber nein, im Gegenteil! Stau bis zur Autobahn, da dann leidliches vorankommen. Und ausgerechnet das größte Verkehrsverbrechen (*) entpuppt sich als frei durchfahrbar – kaum jemand unterwegs, im Gegensatz zu sonst. Kann mir vielleicht irgendjemand mal erklären, weshalb die Leute wegen einem kleinen bischen Schnee (grad’ mal geschätzte 5cm) so am Rad drehen?
Natürlich kann es sein, dass irgendwelche Trottel noch mit Sommerreifen unterwegs sind. Aber da unterwegs keine Autos auf dem Dach am Rand lagen gehe ich mal nicht davon aus… Leute, sowas nervt. Spart Euch Eure Angst für den Tag mit Blitzeis. Oder mit viel Schnee. Tsk…

*)
Bonn. Und ja, es ist ein Verbrechen, weil vorsätzlich. Unfall oder Katastrophe würden einfach geschehen, aber Bonn ist nicht “einfach geschehen”. Bis heute leuchtet mir nicht ein, warum die Stadtplaner möglichst lange Staus produzieren wollen, denn anders lassen sich die Ampelschaltungen nicht erklären. Ist man denn so vernarrt in die Abgase stehender Autos…?

So. Das musste ich mal loswerden. *gnarf*

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4 Antworten zu “Schnee und Verkehr”
  1. Pia sagt:

    Kann auch nicht verstehen, was die hier haben,20 Jahre Westerwald härten eben a b. ;-)

  2. Alariel sagt:

    Frag’ mal Schatz… Schatz musste heute sogar umdrehen und anderen Bahnhof anfahren.
    Naja. Jetzt hab ich erstmal Horror vor mir: IKEA und Heimfahrt im Schnee ;)

  3. Hmpf, 3 h bis zur Arbeit (na gut, 1 h vergurkt, weil ich nicht gleich den deutlich weniger frequentierten Bahnhof angefahren habe…) Zumindest weiss ich jetzt, was ich bei solchen Wetterverhältnissen das nächste mal mache – gleich den weniger frequentierten Bahnhof anfahren, auch wenn der nur halb soviel Verbindungen pro Stunde hat.

    Und übrigens – ich hab weder im Westerwald noch im Bergischen fahren gelernt, d.h. selbst als langjähriger fast schneefreier Autorahrer kann man das noch lernen.

  4. *Autofahrer* natürlich.

  5.  
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