Nunja, ein Kurzurlaub… sagen wir, wir waren 2 Tage und 1 Nacht lang an der Nordsee, genauer in Norden. Noch genauer, in Norden-Norddeich. Ankunft an Bahnhaltepunkt Norden-Norddeich-Mole
Nunja, wenn man schon direkt da ankommt, dann kann man auch gleich mal auf den Deich raufstolpern…:
Ah! Frische Luft! Und gleich so viel davon! *hüstel* – Um nicht zu sagen, ganz schön windig, das Ganze…
Und weil das so frisch war (und wir denn endlich doch unser Hotel gefunden hatten
), zum Aufwärmen ab in die Seehundstation. Hier schaut schonmal einer nach Futter… (da war’s noch eine Stunde bis zur Fütterung)
Na, was heisst einer. Eigentlich warten alle…
Auch die Kleinsten haben allmählich Hunger. Aber wie gesagt, noch gibt’s ja nix. darum…
…ein wenig in der Gegend rumlümmeln und ab und zu nach dem Rechten schauen:
Dann allerdings geht das so richtig rund – vor allem unter Wasser. Notiz am Rande: Die Scheiben sind wohl nur einseitig durchsichtig, so dass die Seehunde sich nicht an die Menschenmassen gewöhnen.
Ich glaube, eine Kugel Vanilleeis im Kern der Sonne hat größere Überlebenschancen als ein Hering in diesem Becken…
Dann nochmal Retour zum Strand. Warm waren wir ja wieder (zumindest kurzfristig), und mittlerweile hatte ich mir dann auch so ein Stirnbanddings für über die Ohren besorgt. Erwähnte ich bereits den etwas frischen Wind?
Sicherlich war das ja nur eine frische Brise…
Wie man sieht, Wasser. Und nicht zu knapp ![]()
Allerdings war ich doch etwas verwundert – überall alles gepflastert bis zum Meeresboden. Daher auch die Trittstufen ins Wasser runter… Hm. Nicht schön, aber vermutlich Erosionsschutz…
Erwähnte ich den Wind bereits? Ah ja. So wirklich toll fanden die hier das auch nicht. Fliegen – besser nur in eine Richtung. Dann aber sehr schnell. Alles andere war harte Arbeit…
Dafür jedoch hatten die Leute mehr oder minder ihren Spaß damit. Abgesehen von einem total Durchgeknallten Irren Wahnsinnigen Kitesurfer auf See gab’s viele, viele Drachen am Himmel.
Aber unbeachtet des Windes und der Temperaturen: JA, ICH WAR IN DER NORDSEE!
Klar. Nur die Füsse. Aber wer die Maßeinheit kennt, es war maximal 2,5cm warm. Maximal.
Wobei Watt und Wasser eigentlich nicht SO kalt waren – aber in Verbindung mit dem Wind wurde es dann doch relativ fix schmerzhaft kalt…
Mittlerweile war’s auch Ebbe und einigermaßen dunkel geworden. Wech is dat Wasser…
Sieht ja nett aus, mit den Lichtern und so ![]()
Kalt, Dunkel, und mittlerweile auch etwas feucht… kurz, Zeit für’s Abendessen. Wen’s da mal hinverschlägt, dem kann ich das Pfannkuchenhaus wärmstens empfehlen! (Im übrigen auch unser Hotel: Das Hotel am Deich. War sehr nett da
)
Der nächste Morgen dann – nach satten 12 Stunden Schlaf! Unglaublich, wie einem so eine Zugfahrt und die viele frische Seeluft so zusetzt!
Ulkige “Felder”. Ich vermute mal, da sollen Marschen entstehen? Hm.
Auf jeden Fall scheint sich dieses… Strandgras? Whatever… da sauwohl zu fühlen. Hier begegnete man dann auch ein paar Finken. Allerdings nur im Tiefflug. Wo Möwen sich noch zentimeterweise vorkämpfen konnten, da verweht es diese kleinen Piepmätze ganz einfach. Also immer schön 10cm überm Boden bleiben…
Oh, und wo wir davon reden: Ich erwähnte doch den Wind, oder?
Der Mantel von meinem Schatz hat wie eine Fahne im Find geflattert
Und was macht Möwe?
Denkt noch immer dasselbe und hält sich zwischen den Sandhaufen auf. Nicht GANZ so windig
Nachdem das Wasser dann wieder zurück war von der Mittagspause (Ich dachte ja schon, es hat sich in die Luft verkrümelt… jedenfalls war es NASS!) und die Wellen wieder an die Uferbefestigung schlugen… hm. Blick zur Deichkrone… Blick zum Meer… Das hier ist keine besonders hohe Flut… Oh nein. An dieser Stelle wäre man bei einer Sturmflut bereits etwa 6m unter Wasser…
Was ich mich gefragt hab’… was macht dieser Pohl da im Wasser? Mit den Begrenzungen für den Schwimmstrand lässt sich ja was anfangen.. aber das da? Ich könnte mir noch vorstellen, dass da oben was drauf ist, damit’s von Schiffen geortet werden kann. Hm.
Nunja. Dann noch ein, zwei Kännchen Tee (Aufwärmen nicht vergessen!), und so ganz allmählich wurde es dann Zeit für die Heimfahrt. Mmmmhm… Bahnfahren war ja immer schon so ein Ding für mich. Aber das? Da kommt man nach Münster und was ist? Der IC nach Köln fällt aus. Tolle Wurst. Oberleitungsschaden.
Tja, würde die Bahn mal mehr in Wartung und weniger in Managergehälter investieren… Das würde langfristig mehr einbringen. Moment, Manager… da war doch was… *wühl, kram* Ah ja… hier:
Berufsgruppen, die die Welt nicht braucht
Geht zwar nicht um die Bahn an sich… aber irgendwie doch um Manager und dergleichen. Nun ja… Letztlich sind wir doch wieder heil zu Hause angekommen.






























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Genau. Windig.