Archiv für 12. Februar 2006

Immer wieder trifft man auf Hinweise, dass man so und so den Käfig stellen sollte, was ausreichend ist, und dass man ja niemals viel verändern sollte…

BULLSHIT! (‘tschuldigung)

Nunja, vielleicht nicht wirklich. Sicherlich kann man es auch so machen, aber für die beiden hier gilt, erkunden macht Spaß! Die Ausstattung ist dieselbe, versteht sich, und riecht daher für die Schweinchen nach Heimeligkeit und Geborgenheit, aber den beiden scheints einen Riesenspaß zu machen, herauszufinden, wo was steht.
Zumal unsere beiden hier nicht im kleinen Käfig sitzen müssen (Klein ist relativ. Der hat auch 60×120…), sondern im Freilauf wohnen dürfen.

Freilauf in der Wohnung

Wie man sieht, das 3-fache an empfohlenen Mindestplatz für Meeries… und genug platz zum toben. Denn das machen sie recht gerne… Nebenbei bemerkt, die Plastikklammern sind nur dazu da, “Spielmaterial” wie Tücher und dergleichen zu halten – die sind ausserhalb der Reichweite der “Ich-beiss-mal-rein- und-schau-wies-schmeckt”-Schweinchen.
Wie man sieht gibt’s auch keine Einstreu. Was zwei Vorteile hat, nämlich a) weniger Biomüll und b) weniger Kosten. Nicht dass die überragend wären…
2x/Woche wandern die beiden in den Knast… ähm… in den kleinen Käfig, und der Untergrund wird ausgetauscht. Bei der Größe für 2 Schweine reicht 2x/Woche. Und 1x/Woche ist großer Waschtag, wo die zwei warten müssen, bis die Waschmaschine mit den Decken, Tüchern und sonstigem waschbaren Material durch ist. Nach eigener Erfahrung kann ich das jedenfalls empfehlen – Decke statt Streu, zumindest im Auslauf.

Früher oder später jedenfalls werde ich den beiden einen angemessenen “Dauerkäfig” zusammenzimmern. So lange bleibt’s wohl bei der Freilaufvariante. :)

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Diesen Beitrag zu schreiben hat einige Zeit gedauert.

Warum?

Ganz einfach… es könnte sein, dass der ein oder andere sich vor den Kopf gestossen fühlt. Aber bevor ich etwas anderes schreibe, sollte ich wohl erstmal das hier klarstellen.

Erstens. Mein Blog.
Hier ist es, wie bei meinen Ritualen, meinem Schrein, meinem Tempel (wenn ich bzw. wir denn je einen haben, wovon ich ausgehe). Wem etwas hier geschriebenes nicht gefällt, der muss damit leben. Reden kann man immer, aber meine Meinung ist meine Meinung – das gestehe ich auch anderen zu. Aber, wie oben: mein Blog. Was bedeutet, hier zählt meine Meinung. Sie muss nicht richtig sein, nicht für jeden. Mir genügt es, wenn sie es für mich ist.

Zweitens. Meine Meinung.
Steht ja oben schon. Dies bedeutet nichts weiter, als dass das, was hier steht, schlicht für mich gilt. Es muss nicht für andere gelten. Es ist also vollkommen sinnlos, mir mitzuteilen, dass man das und das Fest eine Stunde früher oder 2 Tage später feiert, oder ob man den Tee anders herum umrührt. Nicht lachen, sowas gibt es… wie dem auch sei, ich lasse Euch Eure Feste und Rituale, also erwarte ich das auch von Euch.

Drittens. Die sogenannten “etablierten Religionen”.
Lasst es. Versucht nicht, mich bekehren zu wollen, das wird nämlich nicht funktionieren. Ob Ihr für mich betet ist mir relativ gleich – es wird nichts nutzen, aber schaden kann es zumindest auch nicht…

So, nachdem dies nun geklärt ist, zum eigentlichen Thema.
Also eigentlich zum allgemeinen, wenn man es genau nimmt. Nämlich, wie sich mir das Heidentum darstellt.

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